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Unsere 5 Tipps, wie Sie nachhaltiger leben!

Nachhaltiger Leben
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Unsere 5 Tipps, wie Sie nachhaltiger leben!

Nachhaltigkeit wird heutzutage ein immer größeres Thema. Ob Reisen, Stromanbieter oder Klimaschutz – nachhaltiger zu leben ist nicht nur ein Trend, sondern ein Umdenken von alten Gewohnheiten. Was Sie tun können, um in Ihrer Mietwohnung oder eigenen Immobilie nachhaltiger zu wohnen, verraten wir Ihnen hier. Dabei geht es sowohl ums Wohnen als auch um andere alltägliche Gewohnheiten für ein nachhaltiges Leben.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Nachhaltigkeit
a. Ökologische Nachhaltigkeit
b. Ökonomische Nachhaltigkeit
c. Soziale Nachhaltigkeit

2. Dinge für einen nachhaltigen Alltag
a. Mülltrennung beachten
b. Kosmetik- und Putzmittel
c. Weniger Plastik

3. So wohnen Sie nachhaltiger
a. Nachhaltige Dämmstoffe
b. Richtig Lüften und Heizen
c. Energie- und Wasserressourcen einsparen

4. Energetische Sanierung

 

Jeder von uns und gerade die jüngere Generation setzt sich vermehrt für Nachhaltigkeit und die Zukunft unserer Erde ein – Stichwort: Fridays for Future. Essgewohnheiten ändern sich und immer mehr Menschen setzen auf Öko-Strom. Doch was können Sie tun, um nachhaltiger zu leben? Wir geben Ihnen praktische Tipps an die Hand für ein nachhaltigeres Leben ohne viel Aufwand.

1. Was ist Nachhaltigkeit?

Ob in Werbung, Politik oder bei der Wahl des Stromanbieters – nachhaltiges Leben und das Umdenken alter Gewohnheiten ist heutzutage quasi ein Muss. Angefangen bei Reise- und Essgewohnheiten, sind der Umwelt- und Klimaschutz für alle eine große Herausforderung. Auch beim Wohnen treffen Sie bestimmt immer wieder auf Dinge, die sich optimieren lassen. Von Öko-Strom bis nachhaltige Möbel ist alles dabei. Von einem Trend ist hier nicht mehr die Rede, denn das Thema beschäftigt unsere Bevölkerung. Auch Umfragen zeigen: wir möchten als Gesellschaft etwas ändern – was Sie dafür tun können, um beim Wohnen aktiv auf Nachhaltigkeit zu achten, verraten wir Ihnen hier.

1a. Ökologische Nachhaltigkeit

Wie verringere ich meinen ökologischen Fußabdruck? Diese Frage stellen sich viele Menschen und das ganz bewusst, denn wir leben in einer Überflussgesellschaft, die lange Zeit ohne einen Blick auf die Natur gehandelt hat. Vielleicht setzen Sie einige dieser Punkte ja auch schon um?

Aus ökologischer Sicht können Sie unter anderem mit diesen Punkten starten:

  • Energie sparen
  • Plastik in der Küche reduzieren
  • Wasser sparen
  • Mikroplastik vermeiden
  • Weniger Müll produzieren
  • Augen aufhalten bei der Klamotten-Wahl
  • Heizung nicht voll aufdrehen
  • Wasser aus dem Hahn nutzen/trinken
  • Stromverbrauch minimieren

 

1b. Ökonomische Nachhaltigkeit

Diese Form der Nachhaltigkeit bezieht sich auf einen ressourcenschonenden Umgang mit Rohstoffen, die beispielsweise zum Bauen verwendet werden. Der Sinn dahinter ist, dass Rohstoffe, Waren und Kapital auch in Zukunft in dem Maße wie heute zugänglich sind. Das Ganze bezieht sich auf das Konzept der Gewinnerwirtschaftung: Hier stehen nicht alleine Gewinne im Fokus, sondern auch die Förderung von einem fairen Handel, sozialer Gerechtigkeit und Umweltschutz.

 

1c. Soziale Nachhaltigkeit

Hinter sozialer Nachhaltigkeit versteckt sich die Initiative für ein menschenwürdiges Leben. Diese spielt beim Wohnen keine tragende Rolle, ist aber an dieser Stelle auch zu nennen. Im Kern bezieht sich diese Form auf das gerechte Verteilen von Arbeit, Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und Arbeitsrechte zu erhalten etc.

 

2. Dinge für einen nachhaltigen Alltag

Um Ihren Beitrag zum Großen Ganzen zu leisten, müssen Sie nicht direkt neu bauen, sanieren oder gar renovieren. Auch viele Dinge des alltäglichen Lebens machen einen entscheidenden Unterschied. Welche Dinge das sind, erfahren Sie in diesem Abschnitt.

 

2a. Mülltrennung beachten

Wie trennen Sie eigentlich Ihren Müll? Auf der gesamten Welt produzieren wir viel zu viel Abfälle. Daher gilt es auf wiederverwendbare Flaschen, statt pfandfreie Verpackungen zu setzen, um Müll zu vermeiden. Gehen Sie außerdem sparsam mit Küchenrolle um und wählen stattdessen Putztücher aus Stoff, die wiederverwertbar sind. Bei der Mülltrennung sollten Sie genau vorgehen, denn nur dann kann wirklich recycelt werden.

 

2b. Kosmetik- und Putzmittel

Ob im Bad oder in der Küche – in vielen Wohnungen stehen Reinigungs- und Kosmetikmittel, die aggressive Inhaltsstoffe beinhalten. Auch Mikroplastik in Kosmetika ist keine Seltenheit. Gelangen diese Stoffe ins Grundwasser, schädigen sie der Umwelt und uns selbst. Kaufen Sie stattdessen umweltverträgliche Alternativen, um Schmutz zu bekämpfen. Oder haben Sie schon einmal ausprobiert selbst einen Reiniger aus Essig, Backpulver oder Zitronensaft herzustellen? Im Badezimmer eignen sich feste Shampoos und Seifen, um Plastik zu sparen und nachhaltiger zu leben.

 

2c. Weniger Plastik

Die gesamte Bevölkerung produziert jährlich tonnenweise an Plastikabfällen, die in den Weltmeeren landen. Plastikfreie Alternativen sind also sinnvoll, um unseren Planeten zu schonen. Befolgen Sie diese Tipps beim Einkaufen, reduzieren Sie Plastik und sorgen für ein nachhaltiges Zuhause:  

  • Holz-, Glas-, Keramik- und Edelstahl-Produkte sind eine gute Wahl in der Küche.
  • Den Einkauf im Stoffbeutel transportieren
  • Unverpacktes Einkaufen: Achten Sie darauf, dass Ihr Einkauf möglichst wenig verpackt ist.
  • Lebensmittel, die einen langen Transportweg hinter sich haben, meiden & stattdessen regional kaufen
  • Leere Schraubgläser zur Aufbewahrung nutzen.
  • Feste Produkte wie Shampoo, Seife und Co. verwenden.
  • Leitungswasser (filtern und sprudeln) anstatt Wasser aus Plastikflaschen trinken
  • Beim Kauf von Kleidung auf hochwertige Materialien setzen, die keine Synthetik enthalten.
  • Wie wäre es mit nachhaltig gärtnern? So ernten Sie schon bald eigene Tomaten, Gurken und Co.

 

3. So wohnen Sie nachhaltiger!

Sie sind stolzer Eigentümer einer Wohnung oder eines Hauses? Bereits vor einer Sanierung steht Ihnen eine Vielzahl an Möglichkeiten bereit, um Nachhaltigkeit in die eigenen vier Wände einziehen zu lassen. Auch als Mieter helfen Ihnen viele unserer Tipps auf dem Weg zu einem ökologischeren Fußabdruck.

  • Augen auf bei der Standortwahl: Ausrichtung und Infrastruktur spielen eine große Rolle. Wohnen Sie zentral, benötigen Sie kein Auto und können Bus und Bahn nehmen.
  • Bauen Sie neu? Die Devise lautet: denken Sie flächen- sowie ressourcensparend!
  • Wählen Sie ökologische Baustoffe, die regional und nachwachsend sind.
  • Begrünen Sie die Außenfläche Ihres Grundstücks und verzichten auf Flächenversiegelung.
  • Planen Sie von Beginn an Sonnenenergie und weitere natürliche Energiequellen in Ihr Konzept ein.
  • Wärmedämmung ist ein enorm wichtiger Faktor.

 

3a. Nachhaltige Dämmstoffe

Ausschlaggebend für ein nachhaltiges Haus ist eine unbelastete Wohnumgebung mit ressourcenschonender, unbedenklicher sowie recyclebarer Dämmung. Beachten Sie dies auch bei einer Sanierung. In vielen Bestandshäusern finden sich alte Materialien, die sowohl Schimmel begünstigen, als auch schlechte Dämmwerte vorweisen oder sogar gesundheitsschädlich sind. Zu den nachhaltigen Baustoffen, mit denen Sie das Raumklima verbessern, zählen:

  • Hanf
  • Flachs
  • Jute
  • Zellulose

 

3b. Richtig Lüften und Heizen

Ob im Sommer oder Winter – Heizen und Lüften zählt zu der täglichen Routine, wo viele Menschen massive Fehler begehen. Die Empfehlung: drei bis viermal pro Tag alle Fenster bei ausgeschalteter Heizung öffnen. Im Winter gilt es fünf Minuten pro Lüftvorgang einzuhalten, im Sommer können Sie dies gerne ausdehnen. Die empfohlenen Temperaturen pro Raum sind:

  • Wohnbereich: 20 Grad
  • Schlafzimmer & Küche: 18 Grad
  • Badezimmer: 23 Grad

 

Denken Sie nach den Sommermonaten an das Entlüften des Heizkörpers, da sich während dieser Zeit viel Luft dort sammelt, die den Heizprozess verlangsamt und Sie auf lange Sicht mehr Geld kostet. Passen Sie auch auf, dass der Heizkörper nicht von Vorhängen oder anderen Gegenständen abgedeckt wird, da ansonsten nicht die ganze Wärme ankommt. Sie haben das Gefühl, dass die Wärme entweicht? Lassen Sie Ihre Fenster von einem Profi checken und diese im schlimmsten Fall austauschen. Das ist zwar zunächst teuer, aber auf lange Sicht effizienter.

 

3c. Beim Kauf auf nachhaltige Möbel setzen

Das Einrichten der Wohnung steht an? Achten Sie beim Kauf neuer Möbel auf die Zertifizierung und Umweltverträglichkeit. Bei Elektrogeräten wie Kühlschrank, Fernseher gilt es die Energieklasse zu beachten: Diese reicht von A (besonders gut) bis G (sehr schlecht). Bei Möbeln, Türen, Fenstern oder Holzböden beachten Sie die FSC Zertifizierung des Holzes. Ein weiterer Tipp für mehr Nachhaltigkeit: Schauen Sie im nächsten Secondhand Shop oder auf Plattformen vorbei, auf denen Sie ein neues, altes Schätzchen ergattern können.

 Nicht nur bei größeren Anschaffungen, sondern auch bei Textilien bekommen Sie vermehrt nachhaltige Optionen. Zu den besten Stoffen zählen Bio-Baumwolle oder Leinen. GOTS oder GRS sind unabhängige Siegel, die Ihnen bei der Wahl eines ökologisch abbaubaren Materials helfen.

 

3d. Energie- und Wasserressourcen einsparen

Ihre monatliche Abrechnung verrät Ihnen, wie hoch Ihr Strom-, Gas- und Wasserverbrauch wirklich ist. Dabei verbrauchen viele tagtäglich Unmengen an Wasser oder Strom. Ob laufenden Wasserhahn zudrehen, den Eco Wasch- oder Spülmaschinengang einlegen oder nicht ständig das Licht brennen lassen – jeder kann etwas zu einem nachhaltigen Leben beitragen. Haben Sie schon mal über einen Wechsel zu Ökostrom nachgedacht? Damit fördern Sie erneuerbare Energien. Sleeptimer für Ihre Geräte oder Mehrfachstecker mit Netzschalter sind eine gute Wahl, um Strom zu sparen.

 

4. Energetische Sanierung

Die energetische Sanierung hilft Ihnen, den Energieverbrauch Ihrer Immobilie zu senken und erheblich Kosten einzusparen. Darunter versteht man bauliche Veränderungen eines Gebäudes, um den Energieverbrauch von Heizung, Warmwasser und Lüftung zu vermindern.

  • Fenster: In den meisten Fällen sind alte Fenster eine Schwachstelle vom Haus und ziehen dessen Energiebilanz runter. Bei einigen Häusern geht bis zu 20 % an Wärme verloren, wodurch der Energieverbrauch enorm steigt. Abhilfe bietet eine Mehrfachverglasung, die sowohl vor Wärme als auch vor Kälte schützt.
  • Heizung: Im Vergleich zu alten Heizungen sorgen moderne Anlagen für effizienteres Heizen. Ob Gasbrennwert-, Hybridheizung, Wärmepumpe oder Solarthermieanlage – die Optionen sind schier unendlich.
  • Fassade: Die Fassadendämmung verschafft Ihnen eine Energieersparnis von bis zu 35 %. Beim Renovieren der Fassade lohnt es sich gleichzeitig die Dämmung zu erneuern. Dazu stehen Ihnen Kern- oder Einblasdämmung, Wärmedämmverbundsysteme und die hinterlüftete Vorhangfassade zur Verfügung.
  • Dach: Durch eine vernünftige Dachdämmung heizt Ihr Wohnraum im Sommer nicht übermäßig auf und bleibt im Winter schön warm. Dazu eignen sich die Raumsparrendeckung, Zwischensparren- und Dachbodendämmung. Achten Sie zudem darauf, genügend Lichtquellen im Raum zu haben. Das schafft eine Wohlfühlatmosphäre.
  • Kellerdeckendämmung: Schon mal an eine Dämmung der Kellerdecke gedacht? Damit geht weniger Wärme verloren und eine der rentabelsten Sanierungsmaßnahmen verhilft Ihnen zu einem höheren Wohnkomfort.

 

Entscheiden Sie sich für einen Teilverkauf bei der Volksbank, unterstützen wir Sie bei Ihrem Vorhaben und lassen Sie nicht im Regen stehen. Mit welchen Parametern wir Ihnen den Rücken stärken, erfahren Sie im Gespräch mit Ihrem Kundenberater. Zudem kann Ihr Vorhaben mit Fördermitteln bezuschusst werden.

 

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